26.10.2026

SK Rapid MediaInfo 194/2026: Rapid gastiert am Dienstag auf der Hohen Warte

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Zum dritten Mal in diesem Jahrzehnt tritt der SK Rapid kommenden Dienstag in einem Spiel des UNIQA ÖFB Cup in der traditionsreichen Naturarena Hohe Warte an. 2024/25 gelang dort in der zweiten Runde mit einem 3:1 gegen den Regionalligisten Donaufeld der Aufstieg ins Achtelfinale, wo allerdings fünf Wochen später an gleicher Stelle gegen den damaligen Zweitligisten Stripfing nach einem 1:2 Endstation war.

Nun kommt es erstmals seit etwas mehr als 20 Jahren wieder zu einem Pflichtspiel-Duell mit den Hausherren in Döbling, das Match wird am Dienstag (Ankick 18:00 Uhr) in Konferenzschaltung auf ORF 1 und als Einzelspiel im Livestream via ORF ON zu sehen sein. Angestrebt wird eine späte Revanche, denn beim letzten Aufeinandertreffen konnten sich die Blau-Gelben ebenfalls im ÖFB-Cup nur wenige Tage nach Amtsantritt des späteren Meistertrainers Peter Pacult im Elfmeterschießen (nach 120 Minuten stand es 1:1) durchsetzen. Die letzten drei Cupduelle zwischen Rapid und der Vienna gingen übrigens allesamt in die Verlängerung. Zwei Mal siegte die Vienna (1988, 2006), einmal setzte sich Grün-Weiß (4:2 n.V. am 1. 5. 1993) durch. Insgesamt gewann Rapid elf von 16 Cupbegegnungen mit den Döblingern.

Im nun bevorstehenden Achtelfinale strebt die auf nationaler Bühne extrem stark in die Saison gestartete Elf um Kapitän Matthias Seidl natürlich den Aufstieg in der regulären Spielzeit an. In den ersten beiden Runden setzte sich Rapid jeweils sicher gegen die Regionalligisten SV Wienerberg (3:0) und Austria Klagenfurt (5:2 mit einem Triplepack von U21-Teamstürmer Nikolaus Wurmbrand) durch. Auch die morgigen Gastgeber mussten bislang zweimal auswärts antreten und warfen Mattersburg (2:1) sowie Austria Salzburg (4:0) aus dem Bewerb. Gegen die grün-weiße Zweitvertretung konnten die Döblinger im September im Allianz Stadion über einen 2:0-Sieg jubeln und stehen derzeit punktegleich mit Leader Blau Weiß Linz auf Platz 2 der ADMIRAL 2. Liga.

Auch deswegen weiß das grün-weiße Trainerteam um Head-Coach Johannes Hoff Thorup, der Rapid II so oft wie möglich live und vor Ort beobachtet, gut über den Gegner Bescheid. Der Däne freut sich auf das „kleine“ Wiener Derby in einer längst ausverkauften traditionsreichen Spielstätte. Vor dem 19. Pflichtspiel der Saison stellte Hoff Thorup auch einige Änderungen in der zuletzt mehrfach unveränderten Start-11 in Aussicht: „Da wir vor dem Heimspiel gegen Lustenau eine ganze Woche Zeit zur Vorbereitung hatten, war keine Rotation notwendig, nun haben wir einige frische Spieler, die am Dienstag länger zum Einsatz kommen und mit denen wir zwischen den Spielen auch intensiver arbeiten können. Ein Cupspiel gegen einen Gegner aus der zweiten Spielklasse ist anders als unsere letzten Matches in der Bundesliga, wir möchten und müssen mit derselben Ernsthaftigkeit und dem gleichen Vertrauen in unsere Stärken in die Partie gehen. Wir haben die Vienna oft beobachtet, ich habe auch am letzten Freitag ihren 2:0-Sieg gegen den FAC gesehen“, so der 37-jährige Däne.

Geleitet wird die Partie vom erfahrenen Referee Christian-Petru Ciochirca, ein VAR ist zu diesem Zeitpunkt des Bewerbs noch keiner im Einsatz. Die Gastgeber werden in ihren traditionellen blau-gelben Trikots antreten, Rapid im bei den Fans überaus beliebten dritten Trikot mit weißen Hosen und Stutzen.

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