08.08.2026

SK Rapid MediaInfo 145/2026: Vor dem grün-weißen Gastspiel im Innviertel

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Von Tallinn über Bratislava und Wien nach Ried im Innkreis. Rapid ist weiter „On Tour“, schon am Sonntag steht mit dem Gastspiel bei der Sportvereinigung aus der Bezirkshauptstadt das nächste Auswärtsspiel für Grün-Weiß auf dem Programm.

Nachdem die Mannschaft kurz vor 1 Uhr mit einem Auswärtssieg im Gepäck in Bratislava gelandet ist und dann per Bus direkt nach Wien heimkehrte, gönnte ihr das Trainerteam einen freien (Regenerations)-Freitag. Schon Samstag begeben sich Matthias Seidl & Co mit dem Teambus ins Innviertel und am Sonntag steht dann ab 17:00 Uhr das zweite Bundesligamatch der noch jungen Saison am Programm, nach Jänner und Mai das bereits dritte grün-weiße Gastspiel bei den „Wikingern“ im Jahr 2026! Auswärts hat Rapid die letzten beiden Pflichtspielduelle im Cup-Viertelfinale und im Europacup-Playoff in Ried verloren (0:3, 1:2). Im letzten Meisterschaftsduell in Oberösterreich siegte Rapid am 26. Oktober 2025 durch Tore von Nikolaus Wurmbrand (bestritt letzten Sonntag gegen Altach sein bereits 50. Bundesligaspiel für Rapid) und Ercan Kara (erzielte vorletzten Donnerstag gegen FC Santa Coloma sein 50. Pflichtspieltor für Grün-Weiß) mit 2:0.

Rapid hat drei der letzten vier Pflichtspielduelle gegen die SV Ried verloren. Zwar gab es im jüngsten Duell am 25. Mai 2026 im Europacup-Play-off einen 3:0-Heimsieg, davor gab es jedoch drei Niederlagen in Folge, darunter die erste Meisterschaftsniederlage in einem Heimspiel sowie das klare 0:3 im vergangenen Jänner im Viertelfinale des ÖFB Cup udn das 1:2 im Europacup-Play-off-Auswärtsspiel am 22. Mai 2026. 

Coach Johannes Hoff Thorup blickt aber (zurecht) lieber in die Zukunft: „Ich erwarte ein anderes Match als zuletzt. Ried hat einen neuen Coach und sie spielen auch etwas anders als in der letzten Saison. Wir haben bereits den Spieltag in Tallinn ausgiebig genützt, um uns im Trainerstab intensiv mit dem Gegner auseinanderzusetzen und ihn zu analysieren. Ich möchte aber auch betonen, dass sich bei uns einiges geändert hat und wir nun besser sind. Daher erwarte ich einen wesentlich besseren Auftritt von uns als zuletzt in Ried. Am Freitag steht Regeneration auf dem Programm, am Samstag bereiten wir uns mit einer guten Trainingseinheit in Wien auf die Partie vor, dann fahren wir nach Oberösterreich und holen tags darauf im besten Fall die nächsten drei Punkte“, zeigt sich der dänische Cheftrainer durchaus zuversichtlich.

Mit Nicolas Bajlicz könnte ein letztjähriger Stammspieler der Wikinger ein Wiedersehen am Platz mit seinen Ex-Kollegen feiern. Der seit einem Monat 22-jährige Mittelfeldzangler absolvieret 2025/26 fast 30 Pflichtspiele für die Innviertler und brachte es seit seiner Rückkehr nach Hütteldorf in der noch jungen laufenden Saison auf fünf Partien in Europacup, ÖFB Cup und Bundesliga. Im Vorfeld sagt Bajlicz: „Ich bin extrem dankbar, dass ich ein gutes Jahr bei der SV Ried verbringen durfte und freue mich auf ein Wiedersehen mit vielen Leuten in Ried. Wenn wir erfolgreich sein wollen, müssen wir hundert Prozent abrufen, weil sonst wird es schwierig.“

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