SK Rapid MediaInfo 255/2025: Gastspiel in der Raiffeisen-Arena Auch in der 15. Runde der ADMIRAL Bundesliga bestreitet der SK Rapid das Top-Spiel der Runde am späten Sonntagnachmittag. Nach den Änderungen im Trainerteam wartet für die Elf um Kapitän Matthias Seidl die derzeitige Mannschaft der Stunde als Gegner. Der LASK hat in der zweiten Trainer-Ära von Didi Kühbauer alle sechs Pflichtspiele gewonnen und lediglich letzte Woche beim 3:1-Auswärtssieg bei Meister Sturm Graz einen Gegentreffer hinnehmen müssen. Rapid hat in der Liga nach zuvor zwei Siegen in Ried und gegen Sturm sowie einem Remis in Tirol mit dem 1:2 vor eigenem Publikum gegen den GAK einen Rückschlag hinnehmen müssen, das gestrige 1:4 in Polen gegen Rakow ist noch in frischer Erinnerung. Die Mannschaft kehrte gestern exakt um Mitternacht nach Wien retour und absolvierte am Freitag bereits eine Einheit unter der Leitung von Interimstrainer Stefan Kulovits, der diese Rolle bereits am Ende der letzten Saison für sieben Partien innehatte. Bei der letzten gelang ein 3:0-Heimsieg gegen den übermorgigen Gegner, mit diesem löste Grün-Weiß das Ticket für einen internationalen Bewerb. Vor dem Duell in Oberösterreich meint Kulovits: „Die Ereignisse haben sich heute bei uns ein wenig überschlagen, danach haben wir das Training aber normal durchgezogen und werden die Mannschaft möglichst gut auf das nächste Match vorbereiten. Priorität hat, den vollen Fokus auf den LASK zu legen und uns darauf zu konzentrieren, dass wir so rasch wie möglich den Turnaround schaffen. Es gilt an gewissen Tugenden, die wir in den letzten Wochen vermissen haben lassen, zu arbeiten. Alle müssen reflektieren und sich den Spiegel vor das eigene Gesicht halten, da fange ich selbstverständlich bei mir selbst an. Viel Zeit bis zum Spiel in Linz bleibt nicht, daher müssen wir schauen, für die Mannschaft einen relativ einfachen Plan zu gestalten, der auch zum Team passt. Ein guter Start ins Match wäre wichtig, damit die Mannschaft schnell wieder beginnt, an sich zu glauben“, so der 45-jährige Wiener. Zum Personal meint Stefan Kulovits: „Bei Claudy Mbuyi werden wir noch in Abstimmung mit dem Spieler und der medizinischen Abteilung abklären, ob ein Einsatz bereits am Sonntag möglich ist. Bei Bendi Bolla hoffen wir auf eine Rückkehr, wir werden auf alle Fälle eine schlagkräftige Truppe vor Sonntag zusammenstellen.“ Über den Gegner meint der Coach: „Didi Kühbauer ist es gelungen, in ganz kurzer Zeit eine richtige Einheit zu formen und seine Marschroute vorzugeben. Der LASK spielt einen unglaublich guten Umschaltfußball, für den sie auch das Personal haben. Sie sind eine geduldige Mannschaft, die auf die richtigen Momente wartet und diese dürfen wir ihnen möglichst nicht geben.“  Zahlen zum Duell Grün-Weiß gegen Schwarz-Weiß Rapid hat gegen den LASK von den letzten elf Duellen nur eines gewonnen – beim 3:0-Heimsieg im Europacup-Playoff am 1. Juni 2025. Ansonsten gab es fünf Remis und fünf Niederlagen. Auch das erste Saisonduell am 19. Oktober verlor Rapid im Allianz Stadion mit 0:2. In der 2023 eröffneten Raiffeisen-Arena ist Rapid in fünf Spielen noch sieglos (1 Remis, 4 Niederlagen). Den letzten Auswärtssieg für Rapid gegen den LASK gab es im Jänner 2021 mit 2:1, damals unter Rapid-Trainer Didi Kühbauer. Das war damals der vierte Auswärtssieg in Folge der Rapidler über die Stahlstädter. Ercan Kara hat zwölfmal für Rapid gegen den LASK gespielt und dabei siebenmal gewonnen und vier Tore erzielt. Eine bessere Bilanz gegen die Linzer hat kein aktueller Rapid-Spieler.